Während der gesellschaftliche Konsens über den Ausbau erneuerbarer Energien wächst, bleibt ein Problem konstant bestehen: Es fehlen die Fachkräfte, die diesen Wandel umsetzen können. Vor allem in technischen Berufen steigt der Bedarf stetig – und mit ihm der Druck auf Unternehmen, nicht nur schnell, sondern auch zielgerichtet zu rekrutieren. Doch wer entscheidet am Ende über das Tempo der Energiewende? Es sind die Spezialistinnen und Spezialisten, die Anlagen konzipieren, Systeme integrieren, Netze steuern und Innovationen ermöglichen.
Warum Technikprofile schwer zu finden sind – und noch schwerer zu halten
Die Herausforderung beginnt bereits bei der Suche. Elektrotechniker, Projektleiter, Ingenieure mit Energie-Know-how oder IT-Profis für Smart-Grid-Lösungen sind nicht nur rar, sondern häufig schon gebunden. Denn wer über die gesuchten Kompetenzen verfügt, wird ständig abgeworben. Unternehmen stehen dadurch unter permanentem Druck, ihr Recruiting zu überdenken – sowohl inhaltlich als auch strukturell. Der Fokus verschiebt sich von der klassischen Stellenausschreibung hin zu aktiver Direktansprache, Employer Branding und maßgeschneiderter Auswahlprozesse.
Zugleich sind es nicht nur fachliche Anforderungen, die den Ausschlag geben. Auch Faktoren wie Arbeitsklima, flexible Arbeitsmodelle, Führungskultur und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten entscheiden über den Zuschlag. Für viele Unternehmen bedeutet das: Sie müssen ihre gesamte Arbeitgeberstrategie anpassen – oder den Wettlauf um die besten Köpfe verlieren.
Strategien, die funktionieren – wenn man Technik versteht
Gute Recruiting-Strategien für die Energiebranche setzen dort an, wo klassische Methoden an ihre Grenzen stoßen. Erfolgreiche Unternehmen arbeiten mit spezialisierten Dienstleistern, die nicht nur HR-Erfahrung mitbringen, sondern die Anforderungen der Energiebranche tatsächlich verstehen. Die Laneway GmbH hat sich als Personalberatung erneuerbare Energien darauf spezialisiert, technisch versierte Fachkräfte gezielt mit zukunftsorientierten Unternehmen zu verbinden. An dieser Stelle kommt die Personalberatung erneuerbare Energien ins Spiel – als Schnittstelle zwischen Technik, Mensch und Markt.
Denn je komplexer das gesuchte Profil, desto wichtiger ist die Tiefe in der Vorauswahl. Es reicht nicht, nur einen passenden Lebenslauf zu identifizieren. Entscheidend ist, ob eine Fachkraft auch mit den branchenspezifischen Anforderungen – etwa Zertifizierungen, Systemkenntnissen oder Einsatzerfahrung – umgehen kann. Wer hier vorsortiert, spart später Zeit und verhindert Fehlbesetzungen.
Technikspezialisten wollen mehr – und sie können es sich leisten
Die Dynamik im Bewerbermarkt ist eindeutig: Gut ausgebildete Fachkräfte im technischen Bereich sind sich ihres Wertes bewusst. Sie erwarten nicht nur ein Gehalt, das ihrer Leistung entspricht, sondern auch eine Unternehmenskultur, die Offenheit, Vertrauen und Entwicklung fördert. Wer diesen Ansprüchen nicht gerecht wird, verliert – oft schon vor dem ersten Interview.
Deshalb braucht es nicht nur ein gutes Angebot, sondern ein klares Versprechen: Wofür steht das Unternehmen? Was macht es anders? Wie fördert es die Arbeit in innovativen, technischen Kontexten? Die Antworten auf diese Fragen sind oft entscheidender als Standort oder Projektgröße – insbesondere bei hochqualifizierten Fachkräften, die mehrere Optionen haben.
Personalberatung als strategischer Faktor
Die Personalberatung erneuerbare Energien übernimmt dabei eine Schlüsselrolle. Denn sie verbindet Marktverständnis mit methodischer Exzellenz und sorgt dafür, dass Unternehmen nicht nur schneller, sondern vor allem besser besetzen. Dabei geht es nicht nur um die kurzfristige Lösung, sondern um nachhaltige Passung – sowohl auf fachlicher als auch auf menschlicher Ebene.
Für Unternehmen bedeutet das konkret: weniger Streuverluste im Recruiting, eine höhere Erfolgsquote bei Neueinstellungen und eine stärkere Bindung der Mitarbeitenden. Und das ist letztlich entscheidend – denn der Kampf um die besten Techniker ist längst kein kurzfristiger Trend, sondern ein strukturelles Dauerthema.
Interview: Die Technik entscheidet – wir verbinden Menschen mit Zukunft“
Interview mit Julian Feldmann, Recruiting-Spezialist für technische Fachkräfte in der Energiebranche
Redaktion: Herr Feldmann, Sie arbeiten seit über zehn Jahren im Recruiting technischer Fachkräfte. Was hat sich in dieser Zeit am stärksten verändert?
Julian Feldmann: Der größte Wandel ist die Richtung. Früher haben sich Bewerber bei Unternehmen vorgestellt – heute ist es genau umgekehrt. Gute Technikspezialisten sind selten und wissen, was sie wollen. Wer da nicht vorbereitet ist, verliert direkt beim Erstkontakt.
Redaktion: Was bedeutet das konkret für Unternehmen im Energiesektor?
Feldmann: Dass Recruiting nicht mehr nur ein HR-Thema ist, sondern Chefsache. Gerade in der Energiebranche entscheiden Techniker über die Umsetzbarkeit ganzer Projekte. Wer wichtige Positionen zu spät oder falsch besetzt, verliert Zeit, Geld und im schlimmsten Fall das Projekt. Deshalb setzen viele auf spezialisierte Partner wie unsere Personalberatung erneuerbare Energien, um keine Ressourcen zu verschenken.
Redaktion: Wo sehen Sie die größten Missverständnisse beim Recruiting technischer Fachkräfte?
Feldmann: Viele Unternehmen glauben, dass Gehalt allein überzeugt. Doch das ist ein Irrtum. Technikspezialisten wollen ernst genommen werden – sie wünschen sich sinnvolle Projekte, echte Entwicklungsmöglichkeiten und Vorgesetzte, die Ahnung haben. Wer das nicht bietet, ist raus.
Redaktion: Welche Fehler erleben Sie häufig?
Feldmann: Zu lange Entscheidungswege. Oder zu standardisierte Bewerbungsprozesse. Wenn ein erfahrener Ingenieur drei Wochen auf Feedback wartet, ist er längst weg. Und wenn ihm beim Gespräch der Bereichsleiter mit PowerPoint begegnet, statt mit echtem technischem Austausch, ist die Absage vorprogrammiert.
Redaktion: Was machen erfolgreiche Unternehmen anders?
Feldmann: Sie denken Recruiting als Teil ihrer Strategie. Sie wissen, welche technischen Skills künftig gebraucht werden, und bauen frühzeitig Netzwerke auf. Außerdem präsentieren sie sich nicht nur als Arbeitgeber, sondern als Möglichmacher. Der Satz „Bei uns können Sie gestalten“ muss dann aber auch stimmen.
Redaktion: Ihr bester Rat für Unternehmen, die dringend Technik-Fachkräfte brauchen?
Feldmann: Wer gute Leute sucht, muss gute Arbeit leisten. Das beginnt beim Erstkontakt, geht über ein glaubwürdiges Angebot bis hin zur Betreuung nach der Einstellung. Technikspezialisten sind keine Nummern – sie sind der Schlüssel zur Energiezukunft. Und genau so müssen sie behandelt werden.
Redaktion: Vielen Dank für das Gespräch!
Energie gewinnt, wer Menschen gewinnt
Technikspezialisten sind die tragenden Säulen der Energiewende. Sie denken Lösungen voraus, führen komplexe Systeme zusammen und halten den Wandel am Laufen. Doch ihr Potenzial entfaltet sich nur dort, wo es auch strategisch begleitet wird. Mit einem gezielten Blick auf die Menschen hinter der Technik – und mit Partnern, die wissen, wie man sie findet. Die Personalberatung erneuerbare Energien leistet hier mehr als Vermittlung: Sie schafft Zukunft.
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